
Wie
Alles begonnen hat -
"Ich
habe es getan"
TÉNÉRÉ
700 Teil 1
Das
ist wohl die richtige Überschrift, für diese, meine TÉNÉRÉ
700 Story, mit der ich eigentlich ja auch gar nicht gerechnet hatte.
Das ganze kam im Grunde eher überraschend.

Hier
seht ihr meine Neuanschaffung, bereits nach den ersten "Eingriffen"

Ich
wollte Sie nicht, ich war völlig zufrieden mit meinen 3 Ladys,
das muß ich
mal vorher gleich klarstellen. Meine XT 660 Z ist die Zuverlässigkeit
in Person.
75.000 km und nur zwei Dekekte :
Das Lenkkopflager gleich zu Anfang und die Radlager hinten, bei 70.000
km.
Ich liebe meine 660ér und wollte sie auch nicht durch das neue
Übergerät ersetzen
und erst recht, wollte ich keine meiner beiden Oldtimer Ladys verramschen.
Trotzdem
war ich natürlich neugierig und aufgeregt, als die T7 nun auf der
BMT 2019 stehen sollte.
Deutschlandpremiere, da muß ich hin. Nach anfänglichen Bummeln
mit unserer kleinen Gruppe auf
der Messe, überkam mich dann doch der Wahnsinn und ich stürzte
zielsicher und direkt zum YAMAHA
stand vor, um die neue "Wunderenduro" mit unserem Zaubernamen
in Augenschein zu nehmen.
Am
Anfang habe ich ansich nur die negativen Sachen gesehen und bemängelt,
wie den kleinen Tank, das
es keine endurotypische Lenkerstrebe mehr gab, wenig Platz für
Gepäck - Unterbringung auf dem eher
niedrigen Heck und die flache Sitzbank - gerne von mir "Stulle
genannt und die geringere Sitzhöhe.
Aber
je länger ich mir den Zweizylinder im Detail genauer angesehen
habe, desto besser gefiehl er
mir letztendlich insgeheim. Die 700 er TÉNÉRÉ ist
eine schöne schlanke ernst gemeinte Enduro.
Meine
Frau brachte es auf den Punkt : "Du bist nur am Rummäckeln
an ihr, ich sehe doch an deinen
Augen und wie du sie anfaßt, das sie dir sehr wohl richtig gut
gefällt" - sie hatte Recht, aber ich
konnte das doch nicht einfach so zugeben - Ich, ein alter, überzeugter
Liebhaber der alten Einzylinder.

Auf
der BMT 2019, der Opi hängt natürlich wieder gleich drauf

Man
hatte mich sehr schnell erkannt und ein netter Herr von YAMAHA Deutschland
kam sogleich
auf mich zu. "Sie sind doch Herr Löchert, der TÉNÉRÉ
Mann- ja da haben wir doch was für sie..."
Es war der Chef von YAMAHA Deutschland Marcel Driessen, den ich später
noch intensiver
Kennen lernen durfte und mit dem mich noch heute eine Freundschaft verbindet.
Es
kam in dem Gespräch durch, das man mir gerne eine neue T 7 mal
zukommen lassen würde
- zum Testen, damit ich hier auf meiner Website etwas über sie
schreiben würde, ausserdem,
sei ich doch Markenbotschafter und vielleicht bestände ja die Möglichkeit,
mir so ein Teil
zukommen zu lassen. Es kam weder zu dem Einen, noch zu dem Anderen,
denn die Nachfrage
war so enorm und ist noch immer so hoch, nach der neuen XTZ 690 E, wie
sie genau heißt.
YAMAHA
hatte aber dann, nachdem ich mich nun doch für die "Neue"
entschieden hatte,
weder einen Vorführer, noch ein Motorrad "zum Durchreichen"
für mich.
"Der
Norbert ist an Allem schuld"

Ich traf unseren
Norbert am Stand bei der neuen TÉNÉRÉ, er ist ein
alter Hase, der schon fast Alles an
Enduros und auch anderen Motorrädern gefahren hat und ich halte
ihn für den besten Motorradfahrer,
den ich persönlich kenne. Sein Fuhrpark ist ausreichend ausgestattet,
vor Allem mit Enduros aller Marken,
aber er kann die Wurzeln seiner YAMAHA Herkunft auf der XT 550 nicht
verleugnen, noch heute hat er Zwei.
Norbert
war total angefixt, von der "Neuen", er kannte den Motor,
denn er hatte bereits einmal eine
MT 07 der ersten Baureihen besessen und war immer noch begeistert von
dem Crossplane Zweizylinder.
Er war so heiß auf das Teil, das er am nächsten Tag eine
"Blaue" vorbestellte - sie sollte im Juni kommen.
Die
Zeit ging ins Land und ich beobachtete, wie die User, die bereits ein
Modell vorab im Internet zum
Vorzugspreis geordert hatten, immer aufgeregter wurden und sehnsüchtig
den Produktionsstart entgegen
fieberten - wenn ich daran denke, wie lange auch Norbert auf sein neues
Motorrad wartete, wird mir heiß.
In
gewisser Weise, war es für mich beruhigend, das sie noch nicht
verfügbar war, denn so kam ich nicht
in die Bedrängnis, das falls die Neue doch so bahnbrechend wäre,
ich für sie eine meiner Lieblinge, die
mir ja auch wert und teuer sind, opfern - also hergeben müsste.
Bei
mir hatte das Jahr nicht so gut begonnen, im Mai platze meine 5te Bandscheibe
und ich war, um
es mal etwas kürzer zu beschreiben, nicht sehr gut aufrecht auf
den Beinen, oder mich überhaupt
anständig bewegen zu können und besonders im Kopf hatte ich
ein richtiges Problem mit der Angst,
das jeder Zeit so eine Sch... wieder passieren könnte. Ich mußte
des Treffen bei Alvern sausen und
meine Jungs alleine fahren lassen, was noch dazu kam - Ich war ganz
schön im Arsch muß ich zugeben.
Aber
langsam mit täglichen Turnübungen ging es endlich wieder bergauf.
Trotzdem stand schließlich
das SÄXTÉT Treffen an, wo ich immer hin fahre, aber so richtig
hatte ich kein Vertrauen in meinen
Kadaver, in Hinsicht Wirbelsäule. Ich wollte eigentlich nicht dort
hin fahren.
Aber alle meine Freunde und meine Frau ermutigten mich und so fuhren
wir zu 10 Mann und eine
Dame Richtung Sachsen - Bestbesetzung also. Norbert fuhr seine neue
T 7 mit dem einen Abend
zuvor angebauten Acrapovic und wir alle gierten mit neugierigen Blicken
nach der
neue schönen Jungen, wie Männer das eben so tun- Nein nicht
nach der Dame, nach der TÉNÉRÉ !!!
Bathi
und der Illerich auf der neuen TÉNÉRÉ 700, Marcel
beobachtete von außen
Alle sind sie mittlerweile vom "Habenwollenvirus" befallen
- nicht zu verdenken.
Dies
war
das erste Mal, das ich die T7 in freier Wildbahn sah. Norbert war völlig
begeistert von ihr
Am Samstag ging es vom Zeltplatz direkt zur nahe gelegenen Crossstrecke,
wo Norbert die Gute
gleich artgerecht einfuhr, nämlich im Gelände, mit Allem Drum
und Dran fuhr und sprang er 52 km
mit der T7 zusammen, blieb an 4 Takt Reincrossern unbeirrt dran und
hatte sichtlich seinen Spaß mit ihr.
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Norbert
in gewohnter Aktion
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"Ich
hoffe Peterhansel möchte sein Motorrad nicht sofort wieder haben"
war sein Komentar und lächelte vergnügt
und zufrieden über seinen Offroadritt"
Als
wir danach zum Zeltplatz zurück kamen und ich meine Jacke gerade
ausziehen wollte, fragte er:
"Wie geht es deinem Rücken
und ist dein Zucker in Ordnung?"
Was sollte denn das jetzt, dann sah ich,
das er mir den Zündschlüssel hin hielt. Soll ich dein neues
Teil jetzt etwa Probe fahren ? "Wenn
nicht du, wer sonst?!" entgegnete
er. Bathi, sagte noch,
mach es lieber nicht (er hatte es schon getan), aber ich wollte nicht
hören - das habe ich nun heute davon.
Ein
Glück !

Norberts
TÉNÉRÉ 700 im Fokus der Gierigen

Da
kann er gut Grinsen, der Norbert mit seiner neuen XTZ 690 E
Die
erste Fahrt auf der TÉNÉRÉ 700: Was für ein
irres Bike, wie leicht sie sich fuhr, wie handlich
sie war, die Power, der Motor, der in allen Lagen willig anzieht und
sich so schaltfaul fahren lässt.
Die Sitzposition - perfekt, das Fahrwerk - ein Gedicht, alles so leicht
so souverän und trotzdem kernig.
Ein
Wahnsinnsmotorrad, das richtig Spaß macht und noch dazu eine echte
TÉNÉRÉ ist !
Ich
war völlig hin und weg, durfte mir das aber nur bedingt anmerken
lassen, denn zum Ersten,
wegen Norbert, das er nicht abhebt auf dem Rückweg nach Berlin
und natürlich wegen meiner
schönen und tollen XT 660 Z TÉNÉRÉ- wegen
der Eifersucht und so .... ihr versteht schon.
Auf
dem Nachhauseweg überlegte ich schon immer: "Was
mache ich bloß?"
In
den nächsten zwei Tagen entschied ich mich, ich muß so ein
Teil haben, man weiß doch
nie, wie lange man das überhaupt noch Alles machen kann, gerade
wegen meinem Rücken.
Ich fragte natürlich meine engeren Freunde, was ich machen solle,
oder ob ich vielleicht eine
große Macke hätte, aber Alle sagten das Gleiche : Wenn nicht
jetzt, wann denn dann ?
Machen
!!!
Ich
sagte meiner Gaby, das ich dann die 660 er TÉNÉRÉ
verkaufen würde, aber damit war sie nicht
einverstanden : "Die schöne
Weiße, die ist einzigartig, nein die nicht"
Aber
die blaue Sonauto 1VJ und die 34 L konnten ja auch nicht einfach abgeschafft
werden,
da waren wir uns einig. "Dann musst
du sie eben finanzieren lassen",
sagte sie.
was für eine tolle Frau ich habe - Alles richtig gemacht, kann
ich immer nur sagen.
Also
ließ ich sie mir finanzieren, nahm noch die Rallye Sitzbank dazu,
denn die Serien - Stulle kam
nie für mich in Frage, die seitlichen Schutzpads an den Flanken
und den Scheinwerferschutz
orderte ich auch noch gleich mit. Natürlich war meine Farbe weiß.
Es war der 19.9. 2019
Ab
jetzt begann eine schlimme Zeit für mich - DAS WARTEN AUF SIE
Ich
wusste ja, das eigentlich sehr viele Leute auf ihre T7 aus der Vorabbestellung,
ihr Bike, noch
immer warteten, war mir aber auch sicher, das ich meine guten Beziehungen
zu YAMAHA doch
überlegt eingesetzt hatte und ich konnte ja warten, ich hatte ja
noch drei andere, nicht ganz so
hässliche drei ältere TÉNÉRÉs in der
Garage zu stehen - sollte also die Ruhe weg haben !!!! Theoretisch.
Es
war so schlimm, es dauerte so lange, ich schäme mich ja ein bißchen
dafür, aber ich war wie
ein kleiner Junge - furchtbar unentspannt. Meine Frau und meine Kollegen
taten mir schon ein
wenig leid, wann kommt Sie denn, wo ist sie denn ??? Hörten sie
ständig von mir - furchtbar.
Jeden Film auf YOUTUBE hatte ich mir abends immer wieder angesehen,
geiferte ständig nach neuen
Videos, im Besonderen hatte ich zwei Favoriten, wo jeweils eine neue
700 er in weiß aus der Kiste
ausgepackt und dann zur Übergabe komplettiert/ zusammengebaut wurden
- so wird es aussehen,
wenn sie da ist, aber wo ist sie denn nun, die Meinige ? Ich muß
Geduld haben (HA, HA, HA)
Bei mir bei Polo im Technik Käfig liefen auf dem Bildschirm hinter
mir am Regal nur T 700 Videos.
Zwischendurch
durchstöberte ich dauernd das Netz immer wieder nach neuen Teilen,
die ich anbauen wollte.
Das ist ja auch so ein Fluch : Jeder sagt schon immer: Na, da bin ich
ja mal gespannt, wie du Die machst.
Sogar die YAMAHA Jungs rennen immer schon vor die Tür, wenn ich
vorbei komme, wie der Stand ist.
Bei
einem dieser Besuche, fand ich diesen Anblck und die Aussage : Guck
mal, was wir heute
rein bekommen haben - Vielleicht ist ja deine mit dabei?

Beim
YAMAHA Zentrum Berlin standen plötzlich drei Weisse - eine für
mich ???
Das erste Mal, das ich eine Weiße live gesehen habe

Am
Abend erfuhr ich damals von einem der Mitarbeiter : Keine war für
mich davon !
An diesem Abend ging meine Gaby früh ins Bett, sie konnte mich
wohl nicht mehr ertragen.
Ich packte alle Bilder und Prospekte weg, die vorher bis zu meinem Nachttisch
vorgedrungen waren
und meckerte lautstark, das sich YAMAHA ihr Teil in den.... stecken
und ... so weiter.
Unmöglich,
wie ein kleines Quängelkind - Ich hatte noch nie so sehr auf ein
Motorrad gewartet,
wie auf diese weisse TÉNÉRÉ 700, ich war völlig
irre und oberheiß auf das Teil und ungehalten.
Lutz,
der mir sehr nahe Chef vom YAMAHA Zentrum Berlin war auch noch im Urlaub,
was die
Sache für mich verschlimmerte. Aber ganz ehrlich, es wäre
auch nur halb so viel wert gewesen,
wenn er mir nicht mein Traumbike übergeben hätte, da bin ich
ehrlich - es wäre doof gewesen.
Lutz kam aus dem Urlaub und rief mich am ersten Tag im Dienst sofort
an:
"Wie schnell brauchst du denn dein Motorrad ?"
"Was,
ist sie da, kann ich vorbei kommen, ich habe heute frei, ich komme sofort
!"
Angekommen
deutete er mit einem breiten Grinsen auf die mittlere der drei Weißen,
die da immer
noch so da standen, wie ich sie gesehen hatte. "In
den Papieren der Mittleren wird
Ingo Löchert stehen !" Da
war sie meine T7, meine neue TÉNÉRÉ, endlich eine
TÉNÉRÉ !!!
Es war übrigens doch eine von den Dreien, die dort schon gestanden
hatten. Die Mittlere, war es.
Die
Vierte in der Garage, jetzt wurde es eng, denn die MT 07 von Gaby stand
ja auch mit dabei.
Wir
verabredeten, das ich sie am nächsten Abend so um 17 Uhr mit rotem
Nummernschild zu mir zu
POLO bringen würde, meine 660ér derweil vor der Tür
bei YAMAHA stehen lasse und mich Gaby
dann zum Abholen der Einzylinder TÉNÉRÉ dann später
wieder hin fahren würde.

So
stand sie da und wartete nur auf mich - Endlich, nach gefühlten
10,5 Jahren war sie da

Auf
der Instagram Seite von YAMAHA steht : Mr TÉNÉRÉ
hat abgeholt !

Die
"Alte" hingestellt, um die "Neue" abzuholen - Gemein,
aber ich hole dich nachher ab, mein Baby

Generationswechsel
TÉNÉRÉ 700 links und TÉNÉRÉ
660 rechts
Alles
klappte hervorragend, nun mußte sie nur noch zugelassen werden,
was ein ehemaliger
Kollege für mich beim KVA übernahm - es dauerte 3 lange Tage,
aber in der Zwischenzeit konnte
ich ja schon mal mit dem Umbauen anfangen - Drei Kisten an Teilen standen
schon bereit für
diverse operative Eingriffe und Verschönerungen, denn sie mußte
ja erstmal Meine werden.
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Da
war sie nun, meine Neue, endlich, endlich, endlich !!! Es ist, überraschender
Weise
wieder einmal eine TÉNÉRÉ geworden, alles Andere
macht ja auch gar keinen Sinn.
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Nein
Dirk, sie wird nicht matt schwarz gerollt
Zuerst einmal meine Nummer, die
77 mußte drauf - Nein, das ist nicht mein Baujahr, das wäre
schön.
Wie scheußlich das Heck mit dem Nummernschildhalter aussah - igitt
!!!
Natürlich
konnte mancher Kunde wohl kaum verstehen, warum ein nagelneues Motorrad
sofort
zerlegt und umgebaut wird, aber das war bei mir schon immer so. Ich
kann kein Serienbike fahren.
Ich
konnte im Übrigen nichts finden, was lieblos, oder billig an ihr
verbaut worden ist, ausser der Endtopf.

Erstmal
ausziehen, die Kleine und mal unter das Kleid gucken

Die
Umbaumaßnahmen gingen täglich voran, so wechselte ich die
Handprotektoren gegen
wirklich brauchbare Exemplare aus, baute einen Hauptständer an,
wechselte den Originalen
gegen einen Alu Kettenschutz.
Änderung auf LED Blinker mit Relais, eine Mittelstrebe, die ja
von
Hause aus 'fehlte, montierte ich für mein Roadbook, Navihalter
mit Verkabelung, Folierung der
seitlichen Spoilerscheiben, spezielles Dekor für Verkleidung und
Tank, sowie Vorderradfender,
der wunderschöne Acrapovic kam ran (Der wurde mir übrigens
von YAMAHA gesponsert),
die Umlenkhebel wurden ausgetauscht, was die T7 mittlerweile im Zusammenspiel
mit der Rallye
Sitzbank auf 95 cm Sitzhöhe bringt und schließlich endlich
die Realisierung des Heck Umbaus im
Bereich Nummernschildträger, den ich aber vorher nochmal überarbeiten
musste, da der Neigungswinkel
des Teils von T 7 Rallye, wohl kaum Tüv konform war. Mittlerweile
bieten sie einen in der richtigen Neigung an.
Und ein höherer und dickwandiger Motorschutz von ACD musste das
Serienteil ersetzen.
Auch
und den Tank habe ich in der Zwischenzeit selbst weiß foliert,
weil es keine Firma machen wollte,
da man davon ausging, das dies mit bis zu vier verschiedenen unterschiedlichen
Neigungen nicht möglich sei.
Es könnte besser sein, aber im Grunde finde ich mein Ergebnis ganz
ok - Die Alternative wäre lackieren gewesen.
Das wollte ich nicht, weil dafür die ganze Benzinpumpe aus dem
Tank rausgeschraubt werden müsste.
Auf
einge Sachen wartete ich noch und natürlich ist sie noch nicht
ganz fertig, das dauert sowieso Jahre.
Da ich die weisse Serien Variante für mich am Schönsten finde,
habe ich sie auch nicht völlig verändert.
Ich finde die T7 nämlich von Hause aus schon sehr schön, es
kam für mich ohnehin keins der Massen-
Dekore, die man ja mittlerweile im Netz ordern kann in Frage, das wäre
mir zu einfach und einfallslos.
Das
Design, also Dekor schneide ich immer selber aus Folie, es ist also
reine Handarbeit und kann eben
nicht irgendwo bestellt werden (...um mal die vielen Anfragen deswegen
an mich, die auch schon kamen
zu beantworten und vor zu beugen). Mit den Sponsor und YAMAHA Aufklebern,
hilft mir - lieber Weise
immer gerne der Julius vom TT Forum. Kontakt : http://www.tt600r.de/tt-kiosk/aufkleber.htm
Ich
hätte Anfang des Jahres niemals daran gedacht, das ich am Ende
2019 noch ein neues Motorrad mit
im Stall stehen haben würde, deshalb mein Tipp : Man lebt nur einmal
- Einfach machen!

So
sieht das jetzt aus bei mir in der Garage - 4 TÉNÉRÉ
s...

...
4
Schöne
Hier
ein Paar Bilder vom augenblicklichen Stand der Dinge:
Stand
1/ 2022






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Stand
12/2020





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Ich
bin total happy, über meine Entscheidung, sie mir gekauft zu haben.
Ich finde sie so verändert schon sehr schick und bin ohnehin mit
dieser obergeilen
TÉNÉRÉ voll zufrieden, wenn überhaupt, könnte
sie einen etwas grösseren Tank
haben, den finde ich, als Tankfetischist mit 16 Litern doch einfach
etwas zu klein,
obwohl sie dann ja auch nicht mehr so leicht und agil wäre, das
wäre
wiederum blöd, denn gerade das ist es, was mich so begeistert an
ihr.
Also
öfters tanken gehen, ich werde mich schon daran gewöhnen.
Ich
habe sonst nichts zu Meckern an ihr finden, ausser über den Serienendtopf
mit den super schlechten Schweißnähten und der etwas schief
aufgesetzten Endkappe.
Nichts
zu Meckern - Das will schon etwas heißen, sagt meine Frau und
Recht hat sie.
Fazit:
Ich
kann nur eins ganz klar sagen : Nach der 34 L Ur TÉNÉRÉ,
ist die T 700 (DM 07) wohl die zweitbeste TÉNÉRÉ,
in der ganzen Modellreihe.
Und
ich glaube schon, das ich das sagen darf. Sie haben und hatten alle
ihren Reiz, ich stehe ja auch weiterhin auf und zu meiner 1VJ und der
DM 02
aber diese beiden favorisierten Modelle ragen deutlich heraus - ganz
klar.

Die
erste offizielle Ausfahrt mit meiner neuen TÉNÉRÉ,
hier doch noch ziemlich serienmäßig.
Die 3 cm Lenkererhöhung habe ich übrigens später wieder
ausgebaut, und gegen eine 2 cm Variante
gewechselt - Jetzt passt das. Der Serienauspuff hat einen schönen
Klang - die Verarbeitung dagegen
war unpassend gegenüber dem Rest, eher schlecht - Der einzige Punkt,
den ich zu bemängeln hatte.

Ich
kann Jedem nur raten, FAHRT SIE PROBE !

Dann
wird die T 700 auch euch in ihren Bann ziehen, bis ihr vielleicht sagen
könnt:
"Ich
habe es getan !!!"
Den
weiteren Verlauf und die Metamorphosen meiner T7 findet ihr hier:

Text
und Fotos : Ingo Löchert 2026
